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Erfahrungsberichte
»…das Verzweifeln an mir selbst wo ich jetzt auf mich stolz sein kann…«
Meine Geschichte fing 1998 mit Magersucht an. Es ging für mich um Leben und Tod. Das war für mich eine sehr schreckliche Zeit. Ich habe durch einige Klinikaufenthalte zu mir gefunden. Auf diesem Weg haben mich viele nette und erfahrene Pädagogen begleitet. Dank denen habe ich jetzt meine Kraft und meinen Willen. Damals, vor acht Jahren habe ich das nicht eingesehen. Ich habe in einem Teufelskreis gesteckt, wie in einem Loch. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie ich da wieder raus kommen kann. Durch Struktur und viel kostbare Zeit habe ich es jetzt geschafft auf eigenen Beinen zu stehen und schaue nur nach vorne in die Zukunft und nicht zurück. Die guten wie auch schlechten Erinnerungen werde ich nicht vergessen. Das Fixieren, das Verzweifeln an mir selbst wo ich jetzt auf mich stolz sein kann und sagen kann: Du hast so viel erreicht und hast jetzt Ziele und Perspektiven und kannst deine Ausbildung erfolgreich beenden. Und ich habe viele Menschen, die hinter mir stehen und an mich glauben. Schade ist natürlich, dass ich nicht zu Hause leben kann und es macht mich traurig, dass meine Eltern meine Krankheit und mich nicht verstehen. Ich komme gut damit zurecht hier in der Einrichtung zu leben und ich möchte auch gerne bleiben.
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